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Alte Synagoge in Baden-Baden, Architekt: Ludwig Levy, 1899 erbaut, 1938 zerstört

 

Shalom und Herzlich Willkommen !


Sehr geehrte Gemeindemitglieder,

Vortrag über Jean Améry

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft veranstaltet heute, Mittwoch, 23. Januar, um 19 Uhr; der Synagoge Baden-Baden einen Vortrag über den Essayisten Jean Améry: Marko Martin, Jahrgang 1970 und im Mai 1989 als Kriegsdiensttotalverweigerer aus der DDR ausgereist, beschäftigt sich als Schriftsteller und Publizist immer wieder mit dem Erbe jener Autoren und Intellektuellen, „die im 20. Jahrhundert den mörderischen Diktaturen widerstanden hatten - dem Nazismus und Stalinismus“, heißt es in einer Pressemitteilung des Veranstalters.

Anlässlich des bundesweiten Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (am 27. Januar. 2019)

Wir laden Sie herzlich — am Mittwoch, den 23.01.2019,um 19 Uhr in der Synagoge, Baden-Baden, Werderstraße 2, ein.

zum Vortrag von Marko Martin über Jean Améry in deutscher Sprache

Jean Améry war ein österreichischer Schriftsteller, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und ein Opfer des Nationalsozialismus. Seit 1955 verwendete er das Pseudonym Jean Améry, wobei Améry ein Anagramm von Mayer und Jean die französische Form von Hans ist. Notariell wurde dieser Name 1966 beglaubigt.

Jean Amery wurde 1912 in Wien geboren und emigierte 1938 nach Belgien. Wegen seiner Beteiligung am Widerstand gegen die deutschen Besatzer wurde er 1943 zu zwei Jahren KZ-Haft verurteilt. Nach 1945 lebte er in Brüssel als freier Schriftsteller und Rundfunk-Mitarbeiter. 1970 wurde er mit dem Deutschen Kritiker-Preis ausgezeichnet; 1971 mit dem Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste; 1977 mit dem Lessingpreis der Freien und Hansestadt Hamburg. Jean Amery nahm sich 1978 in Salzburg das Leben.

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Gemeindemitglieder

Am Sonntag, den 20. Januar 2019, werden nun im Bonhoeffersaal, Bertholdstr. 6a, zahlreiche der hierbei gesammelten emotionalen Schlüsselmomente der unterschiedlichen Fluchtgeschichten vorgestellt.

Es wird eine szenische Lesung mit Theater-Schauspielern geben, sowie eine begehbare Klanginstallation der Berliner Künstlerin und ehemaligen Baldreit-Stipendiatin Rike Scheffler. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Es wird zwei Veranstaltungen geben! Eine beginnt um 13.00 Uhr,
die zweite um 16.00 Uhr.

Wir können schlecht einschätzen, wieviele Menschen kommen. Deshalb reserviert der Arbeitskreis Stolpersteine Plätze für die Kooperationspartner und alle persönlichen Freunde, die sich melden. Am besten, Sie melden Sie sich/ihr meldet euch direkt bei

ulla.hocker@gmx.de

Bitte gebt ihr genaue Informationen, an welchem Termin bzw. zu welcher Uhrzeit ihr kommt/Sie kommen und wieviele Plätze benötigt werden – entsprechend viele Plätze werden freigehalten, damit niemand umsonst kommt! (Auch die Kooperationspartner und Orga-Mitglieder sollten sich bitte bei Ulla Hocker anmelden.)

Am Samstag kam ein ausführlicher Bericht über die Schreib-Aktion im BT, den wir anhängen.

Hier geht es zum Webseiten-Beitrag der Veranstaltung => KLICK

Wie freuen uns, Sie am 20. Januar begrüßen zu dürfen!

Mit vielen herzlichen Grüßen

Angelika Schindler und Rita Hampp

Hier der Flyer zur Veranstaltung

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen der Ausstellungen des Freundeskreises Yad Vashem e.V. im Rathaus Gernsbach findet anlässlich des internationalen Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus

am 24. Januar 2019 um 17.00 Uhr

eine Midissage im Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Gernsbachstatt, zu der ich Sie herzlich einlade.

Besonders freue ich mich, dass Herr Dr. Abraham Steinberg über seine persönliche Beziehung zu Yad Vashem erzählen wird. Anschließend wird Pfarrer Hans-Joachim Scholz eine Einführung in die Ausstellung geben.

Das detaillierte Programm und Informationen zu den Ausstellungen finden Sie in dem Flyer, der dieser Mail angehängt ist.

Gerne dürfen Sie diese Einladung an Freunde, Bekannte und Interessierte weiterleiten.

Mit freundlichen Grüßen
Beate Benning-Gross
Mitglied im Bündnis gegen Rassismus und Faschismus Rastatt/Murgtal
Stadträtin in Gernsbach und Kreisrätin im Landkreis Rastatt für Bündnis 90/Die Grünen

 

 

Jüdische Gemeinde übernimmt Grundstück in Weststadt

Neubau der Synagoge in der Fürstenbergallee: Fertigstellung bis 2021 vorgesehen

Rami Suliman, Olexander Odnoposov, Evgenia Maierovic (von links) und Rabbi Daniel Surovtsev (rechts) bei der Übernahme des Grundstücks.
Foto: Holzmann
BADISCHES TAGBLATT / NR. 233                   DIENSTAG, 9. OKTOBER 2018

Baden-Baden (hol) - Die Israelitische Religionsgemeinschaft (IRG) Baden hat gestern das Grundstück in der Fürstenbergallee, auf dem die neue Synagoge entstehen soll, offiziell vom Vorbesitzer, der Firma Brandau Catering, übernommen. Olexander Odnoposov, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemebide Baden-Baden, sagte, er hoffe auf einen Baubeginn im kommenden Jahr und auf die Einweihung der neuen Synagoge im Jahr 2021. Im Rathaus stehe man dem Projekt positiv gegenüber, sagte er. Auch Rami Suliman, Vorsitzender des Oberrats der in Karlsruhe ansässigen IRG Baden, geht davon aus, dass das jüdische Gotteshaus in der Weststadt so gebaut werden kann, wie es ursprünglich geplant wurde.

Zur Feier des Tages hielt Rabbiner Daniel Surovtsev eine kurze Ansprache. Er wün¬sche sich, dass das neue Gotteshaus in Frieden unter den Juden entstehen möge, sagte er. Im Anschluss durchschnitt Odnoposov gemeinsam mit Evgenia Maierovic symbolisch ein Band, das in der Zufahrt zu dem Grundstück gespannt worden war. Die 91-Jährige ist das älteste Mitglied der jüdi-schen Gemeinde vor Ort.

Die Gemeinde hat etwa 700 Mitglieder, knapp die Hälf¬te wohnt in Rastatt. Wie bereits berichtet, plant die IRG den Bau eines Gotteshauses und eines Wohnhauses mit 15 Sozialwohnungen, den Gemeinderäumen sowie einer Wohnung für den Rabbiner auf dem Grundstück Fürstenbergallee 18 zwischen der Erwin- und der Uhlaridstraße. In der Synagoge im rückwärtigen Teil des Geländes wird laut der Planung eines Frankfurter Architekturbüros Platz für 150 Menschen sein. Im Tiegeschoss ist ein Veranstaltungssaal für etwa 180 Besucher geplant.



Arbeitseinsatz auf dem Jüdischen Friedhof in Baden -Baden

Auf dem Jüdischen Friedhof haben am Dienstag, den 05.06.2018 von insgesamt 19 Gemeindemitgliedern und Mitarbeiter gearbeitet. Freiwilliger Arbeitseinsatz um mitzuhelfen Jüdische Friedhof in Ordnung zu halten. Auch in diesem Jahr kümmern sich freiwillige um die Ordnung und Sauberkeit auf dem jüdischen Friedhof. Die freiwilligen Helfer pflegten Grabfelder und Grabanlagen. Sie haben sich vorgenommen, auf dem Areal während einer 5-Stunden-Aktion unter anderem die Grabsteine zu säubern, harkten Laub, beseitigten Unkraut, Äste sowie Müll und schnitten die Hecke. Viele fleißige Hände waren am Werk.

Rabbiner Daniel Naftoli Surovtsev bedankte sich für den freiwilligen Einsatz bei dem Helfer. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle beteiligte für ihr Engagement und für die tatkräftige Unterstützung.Wir bedanken uns bei allen Freiwilliger für euren Einsatz und Elan.

Allen Helfern, die unseren Arbeitseinsatz so tatkräftig unterstützt haben, sagen wir ein ganz herzliches "DANKESCHÖN"!

Vorstand

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir das Ergebnis der Vorstandswahlen mitteilen:

Alieva, Irada 67 Stimmen

Baschmet, Wladimir 137 Stimmen

Gorbunova, Natalya 52 Stimmen

Gurewitsch, Michail 97 Stimmen

Odnopozov, Olexander 121 Stimmen

Skarshevskaya, Henya 71 Stimmen

Ziv, Alexander 93 Stimmen

Gewählten haben untereinander durch Mehrheitsbeschluss bestimmt, wer welches der fünf Amter übernimmt:

der 1. Vorsitzende und Vertreter der Gemeinde im Oberrat:
Herr O. Odnoposov

der 2. Vorsitzende und Oberratsdelegierter:
Herr W. Baschmet; Ersatzdelegierter im Oberrat: Herr Gurewitsch

Frau Henya Skarshevskaya, Herr Mikhail Gurewitsch und Herr Alexander Ziv werden als Beisitzer bestimmt.




Viele Jahre der vergeblichen Suche nach einem geeigneten Grundstück haben nun ihr Ende gefunden.

Am 20. Dezember wurde gegen 21.30 Uhr im Notariat Baden-Baden bei Notar Dr. Kosche in Anwesenheit unseres Vorsitzenden Rami Suliman und seiner Stellvertreterin Bianca Nissim sowie in Anwesenheit des Gemeinde-Rabbiners Daniel Surovtsev und des geschäftsführenden Vorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde Baden-Baden, der Kaufvertrag für das Grundstück, auf dem die neue Synagoge in Baden - Baden gebaut wird, unterzeichnet.

So kann nun endlich auch in Baden-Baden – bis heute die einzige Gemeinde in Baden die noch keine eigene Synagoge hat, mit dem Neubau der Synagoge begonnen werden, nachdem die alte Synagoge, die in der Stephanienstraße 5 beheimatet war, am 10. November 1938 zerstört wurde.

Gebaut wird die Synagoge vom renommierten Frankfurter Architekten Prof. Alfred Jacoby.

Geplant ist die Fertigstellung der Synagoge bis Ende 2020.

Herr Suliman möchte sich auf diesem Wege nochmals bei allen Delegierten des Oberrates für die bisherige Unterstützung herzlich bedanken und hofft auch in Zukunft wie bisher auf die volle Unterstützung des Gremium.

Selbstverständlich wird Herr Suliman den Oberrat über alle aktuellen Fortschritte und Maßnahmen bezüglich des Synagogenbaues in Baden-Baden informieren.