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Alte Synagoge in Baden-Baden, Architekt: Ludwig Levy, 1899 erbaut, 1938 zerstört

 

Shalom und Herzlich Willkommen !


 

 

Jüdische Gemeinde übernimmt Grundstück in Weststadt

Neubau der Synagoge in der Fürstenbergallee: Fertigstellung bis 2021 vorgesehen

Rami Suliman, Olexander Odnoposov, Evgenia Maierovic (von links) und Rabbi Daniel Surovtsev (rechts) bei der Übernahme des Grundstücks.
Foto: Holzmann
BADISCHES TAGBLATT / NR. 233                   DIENSTAG, 9. OKTOBER 2018

Baden-Baden (hol) - Die Israelitische Religionsgemeinschaft (IRG) Baden hat gestern das Grundstück in der Fürstenbergallee, auf dem die neue Synagoge entstehen soll, offiziell vom Vorbesitzer, der Firma Brandau Catering, übernommen. Olexander Odnoposov, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemebide Baden-Baden, sagte, er hoffe auf einen Baubeginn im kommenden Jahr und auf die Einweihung der neuen Synagoge im Jahr 2021. Im Rathaus stehe man dem Projekt positiv gegenüber, sagte er. Auch Rami Suliman, Vorsitzender des Oberrats der in Karlsruhe ansässigen IRG Baden, geht davon aus, dass das jüdische Gotteshaus in der Weststadt so gebaut werden kann, wie es ursprünglich geplant wurde.

Zur Feier des Tages hielt Rabbiner Daniel Surovtsev eine kurze Ansprache. Er wün¬sche sich, dass das neue Gotteshaus in Frieden unter den Juden entstehen möge, sagte er. Im Anschluss durchschnitt Odnoposov gemeinsam mit Evgenia Maierovic symbolisch ein Band, das in der Zufahrt zu dem Grundstück gespannt worden war. Die 91-Jährige ist das älteste Mitglied der jüdi-schen Gemeinde vor Ort.

Die Gemeinde hat etwa 700 Mitglieder, knapp die Hälf¬te wohnt in Rastatt. Wie bereits berichtet, plant die IRG den Bau eines Gotteshauses und eines Wohnhauses mit 15 Sozialwohnungen, den Gemeinderäumen sowie einer Wohnung für den Rabbiner auf dem Grundstück Fürstenbergallee 18 zwischen der Erwin- und der Uhlaridstraße. In der Synagoge im rückwärtigen Teil des Geländes wird laut der Planung eines Frankfurter Architekturbüros Platz für 150 Menschen sein. Im Tiegeschoss ist ein Veranstaltungssaal für etwa 180 Besucher geplant.



Arbeitseinsatz auf dem Jüdischen Friedhof in Baden -Baden

Auf dem Jüdischen Friedhof haben am Dienstag, den 05.06.2018 von insgesamt 19 Gemeindemitgliedern und Mitarbeiter gearbeitet. Freiwilliger Arbeitseinsatz um mitzuhelfen Jüdische Friedhof in Ordnung zu halten. Auch in diesem Jahr kümmern sich freiwillige um die Ordnung und Sauberkeit auf dem jüdischen Friedhof. Die freiwilligen Helfer pflegten Grabfelder und Grabanlagen. Sie haben sich vorgenommen, auf dem Areal während einer 5-Stunden-Aktion unter anderem die Grabsteine zu säubern, harkten Laub, beseitigten Unkraut, Äste sowie Müll und schnitten die Hecke. Viele fleißige Hände waren am Werk.

Rabbiner Daniel Naftoli Surovtsev bedankte sich für den freiwilligen Einsatz bei dem Helfer. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle beteiligte für ihr Engagement und für die tatkräftige Unterstützung.Wir bedanken uns bei allen Freiwilliger für euren Einsatz und Elan.

Allen Helfern, die unseren Arbeitseinsatz so tatkräftig unterstützt haben, sagen wir ein ganz herzliches "DANKESCHÖN"!

Vorstand

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir das Ergebnis der Vorstandswahlen mitteilen:

Alieva, Irada 67 Stimmen

Baschmet, Wladimir 137 Stimmen

Gorbunova, Natalya 52 Stimmen

Gurewitsch, Michail 97 Stimmen

Odnopozov, Olexander 121 Stimmen

Skarshevskaya, Henya 71 Stimmen

Ziv, Alexander 93 Stimmen

Gewählten haben untereinander durch Mehrheitsbeschluss bestimmt, wer welches der fünf Amter übernimmt:

der 1. Vorsitzende und Vertreter der Gemeinde im Oberrat:
Herr O. Odnoposov

der 2. Vorsitzende und Oberratsdelegierter:
Herr W. Baschmet; Ersatzdelegierter im Oberrat: Herr Gurewitsch

Frau Henya Skarshevskaya, Herr Mikhail Gurewitsch und Herr Alexander Ziv werden als Beisitzer bestimmt.




Viele Jahre der vergeblichen Suche nach einem geeigneten Grundstück haben nun ihr Ende gefunden.

Am 20. Dezember wurde gegen 21.30 Uhr im Notariat Baden-Baden bei Notar Dr. Kosche in Anwesenheit unseres Vorsitzenden Rami Suliman und seiner Stellvertreterin Bianca Nissim sowie in Anwesenheit des Gemeinde-Rabbiners Daniel Surovtsev und des geschäftsführenden Vorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde Baden-Baden, der Kaufvertrag für das Grundstück, auf dem die neue Synagoge in Baden - Baden gebaut wird, unterzeichnet.

So kann nun endlich auch in Baden-Baden – bis heute die einzige Gemeinde in Baden die noch keine eigene Synagoge hat, mit dem Neubau der Synagoge begonnen werden, nachdem die alte Synagoge, die in der Stephanienstraße 5 beheimatet war, am 10. November 1938 zerstört wurde.

Gebaut wird die Synagoge vom renommierten Frankfurter Architekten Prof. Alfred Jacoby.

Geplant ist die Fertigstellung der Synagoge bis Ende 2020.

Herr Suliman möchte sich auf diesem Wege nochmals bei allen Delegierten des Oberrates für die bisherige Unterstützung herzlich bedanken und hofft auch in Zukunft wie bisher auf die volle Unterstützung des Gremium.

Selbstverständlich wird Herr Suliman den Oberrat über alle aktuellen Fortschritte und Maßnahmen bezüglich des Synagogenbaues in Baden-Baden informieren.