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Alte Synagoge in Baden-Baden, Architekt: Ludwig Levy, 1899 erbaut, 1938 zerstört

 

Shalom und Herzlich Willkommen !

Wir begrüßen Sie auf unserer Website mit neuem Design.

 

Liebe Freunde,

mit Freude teilen wir mit, dass wir am 27.6.2018 einen Jungen bekommen haben.

Die Beschneidungsfeier findet am Mittwoch, 4.7.2018 um 16:45 Uhr in der Synagoge der IKG Baden-Baden (Werderstr. 2 ) statt.

Anschliessend findet eine festliche Mahlzeit in der Gemeinde (Sophienstr. 2) statt.

R. Daniel Naftoli und Naomi Surovtsev


 

 



 

 

Arbeitseinsatz auf dem Jüdischen Friedhof in Baden -Baden

Auf dem Jüdischen Friedhof haben am Dienstag, den 05.06.2018 von insgesamt 19 Gemeindemitgliedern und Mitarbeiter gearbeitet. Freiwilliger Arbeitseinsatz um mitzuhelfen Jüdische Friedhof in Ordnung zu halten. Auch in diesem Jahr kümmern sich freiwillige um die Ordnung und Sauberkeit auf dem jüdischen Friedhof. Die freiwilligen Helfer pflegten Grabfelder und Grabanlagen. Sie haben sich vorgenommen, auf dem Areal während einer 5-Stunden-Aktion unter anderem die Grabsteine zu säubern, harkten Laub, beseitigten Unkraut, Äste sowie Müll und schnitten die Hecke. Viele fleißige Hände waren am Werk.

Rabbiner Daniel Naftoli Surovtsev bedankte sich für den freiwilligen Einsatz bei dem Helfer. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle beteiligte für ihr Engagement und für die tatkräftige Unterstützung.Wir bedanken uns bei allen Freiwilliger für euren Einsatz und Elan.

Allen Helfern, die unseren Arbeitseinsatz so tatkräftig unterstützt haben, sagen wir ein ganz herzliches "DANKESCHÖN"!

Vorstand

 

 

BNN N 113 Freitag 18.05.2018 Seite 21

Planung für Synagogen - Neubau läuft weiter

Fürstenbergallee bleibt neuer Standort / Option auf das historische Grundstück ist vom Tisch


HEUTE EIN PARKPLATZ: Auf einem Grundstück in der Stephanienstraße stand früher die Synagoge, woran eine Gedenktafel erinnert.
Auf diesem Areal wird es keinen Neubau geben. Der jüdische Oberrat möchte in der Fürstenbergallee bauen. . Foto: Rudolphi

Von unserem Redaktionsmitglied
Michael Rudolphi

Baden-Baden. Die Israelitische Religionsgemeinschaft Baden (IRG) - der Oberrat der zehn badischen jüdischen Gemeinden mit Sitz in Karlsruhe - hält an seinen Plänen fest, eine neue Synagoge auf einem Grundstück an der Fürstenbergallee zu bauen. Das bestätigt Rami Suliman, der Vorsitzende des Oberrats, auf BNN-Nachfrage. ״Die Vorbereitungen für dieses Vorhaben laufen ganz normal weiter", betont Rami Suliman.

Zwischenzeitlich gab es einige Irritationen, weil der IRG-Vorsitzende in einer Gesprächsrunde der FDP gesagt hatte, die Planungen für dieses Projekt zunächst stoppen zu wollen, weil sich möglicherweise eine Option ergeben habe, die Synagoge am historischen Standort in der Stephanienstraße errichten zu können. Suliman zufolge hatte sich ein vermögender Bürger der Stadt gemeldet, der offenbar bereit gewesen wäre, das betreffende Grundstück für die IRG und die hiesige jüdische Gemeinde zu kaufen. Vor diesem Hintergrund habe er sich geäußert, das Bauvorhaben in der Fürstenbergallee zunächst zurückzustellen, bis geklärt sei, ob sich ein Grundstückskauf und Bau in der Stephanienstraße überhaupt verwirklichen lassen. In einem Gespräch hätten die Eigentümern aber klargemacht, dass das Grundstück nicht zu verkaufen sei. ״Damit ist die Sache für uns vom Tisch", bekräftigt Suliman.

Wie berichtet, möchte die IRG auf einem Areal in der Fürstenbergallee, das sie bereits erworben hat, einen Gebäu- dekomplex errichten, in dem neben der Synagoge Veranstaltungsräume und So- zialwohnungen vorgesehen sind. Der Oberrat möchte den Neubau nach den Plänen des Frankfurter Architekten AIfred Jacoby der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Baden-Baden zur Verfügung stellen. Nach Auskunft Sulimans ist noch kein Bauantrag bei der Stadt gestellt. Die Detailplanung benötige noch etwa ein Jahr.

Die Mitgliederversammlung der IKG hatte bereits im vergangenen Jahr mehrheitlich für das Projekt in der Fürstenbergallee gestimmt. Suliman weist darauf hin, dass der Verkauf des historischen Synagogen-Grundstücks in den 1950er Jahren an die jetzigen Eigentümer rechtmäßig gewesen sei und weder IRG noch IKG Anspruch auf dieses Areal' erhöben. Allerdings würden sie darauf achten, dass die Besitzer die in dem Kaufvertrag enthaltene Verpflichtung, diese Fläche nicht zu profanen Zwecken zu nutzen, ernst nähmen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir das Ergebnis der Vorstandswahlen mitteilen:

Alieva, Irada 67 Stimmen

Baschmet, Wladimir 137 Stimmen

Gorbunova, Natalya 52 Stimmen

Gurewitsch, Michail 97 Stimmen

Odnopozov, Olexander 121 Stimmen

Skarshevskaya, Henya 71 Stimmen

Ziv, Alexander 93 Stimmen

Gewählten haben untereinander durch Mehrheitsbeschluss bestimmt, wer welches der fünf Amter übernimmt:

der 1. Vorsitzende und Vertreter der Gemeinde im Oberrat:
Herr O. Odnoposov

der 2. Vorsitzende und Oberratsdelegierter:
Herr W. Baschmet; Ersatzdelegierter im Oberrat: Herr Gurewitsch

Frau Henya Skarshevskaya, Herr Mikhail Gurewitsch und Herr Alexander Ziv werden als Beisitzer bestimmt.




Viele Jahre der vergeblichen Suche nach einem geeigneten Grundstück haben nun ihr Ende gefunden.

Am 20. Dezember wurde gegen 21.30 Uhr im Notariat Baden-Baden bei Notar Dr. Kosche in Anwesenheit unseres Vorsitzenden Rami Suliman und seiner Stellvertreterin Bianca Nissim sowie in Anwesenheit des Gemeinde-Rabbiners Daniel Surovtsev und des geschäftsführenden Vorstandes der Israelitischen Kultusgemeinde Baden-Baden, der Kaufvertrag für das Grundstück, auf dem die neue Synagoge in Baden - Baden gebaut wird, unterzeichnet.

So kann nun endlich auch in Baden-Baden – bis heute die einzige Gemeinde in Baden die noch keine eigene Synagoge hat, mit dem Neubau der Synagoge begonnen werden, nachdem die alte Synagoge, die in der Stephanienstraße 5 beheimatet war, am 10. November 1938 zerstört wurde.

Gebaut wird die Synagoge vom renommierten Frankfurter Architekten Prof. Alfred Jacoby.

Geplant ist die Fertigstellung der Synagoge bis Ende 2020.

Herr Suliman möchte sich auf diesem Wege nochmals bei allen Delegierten des Oberrates für die bisherige Unterstützung herzlich bedanken und hofft auch in Zukunft wie bisher auf die volle Unterstützung des Gremium.

Selbstverständlich wird Herr Suliman den Oberrat über alle aktuellen Fortschritte und Maßnahmen bezüglich des Synagogenbaues in Baden-Baden informieren.